40180

  Besucher seit August 2014

 Hautkrebsscreening 

 

 

Schwarzer Hautkrebs

Hautkrebs wird häufig unterschätzt. Viele glauben, er sitze ja nur in der Haut und sei dort bestens zu erkennen und zu entfernen. Doch es gibt kaum eine bedrohlichere Krebsart als das „Maligne Mela­nom“ (Schwarzer Hautkrebs). Es kann rasend schnell in die inneren Organe streuen und bildet Metastasen,       z.B. in Leber, Knochen, Gehirn – und dann ist es meist tödlich.

 

Die Zahl der Melanom-Patienten (jährlich rund 24.000 neue Fälle in Deutschland) verdoppelt sich derzeit alle zehn Jahre. Er tritt zu 80% an normalerweise bekleideten Stellen auf, auch an verdeckten, z. B. unter der Fußsohle oder einem Nagel, zwischen den Zehen oder am behaarten Kopf.

 

Risikofaktoren sind vor allem erlittene Sonnenbrände, viele Leber­flecken, Solariumbesuche und eine ererbte Veranlagung der Haut (häufig bei hellhäutigen Typen). Früh erkannt sind die Heilungschan­cen sehr gut.

 

Wichtig ist nur eine regelmäßige Kontrolle:

1.  Ab 35 Jahre alle 2 Jahre zum Hautkrebsscreening zum Hausarzt

2.   Etwa ein Mal im Monat die Haut am ganzen Körper – mit hilfe des Partners oder eines Handspiegels – in Ruhe ansehen und nach auffälligen Befunden suchen und diese dann dem Hausarzt zeigen.

 

 

 

Auffälligkeiten sind z. B. Pigmentmale/Leberflecken, die ... 

größer sind als 2mm und sich mit der Zeit in Form, Farbe der Größe verändern.

 

eine unregelmäßige Form haben.

 

an den Rändern nicht scharf begrenzt sind, sondern „auslaufen“, z. B. uneben, rau, zackig.

 

an einigen Stellen heller oder dunkler sind.

 

Weißer Hautkrebs

Er ist häufiger (171.000 neue Fälle pro Jahr) als der schwarze Haut­krebs und kommt meist an Stellen vor, die häufig der Sonne ausge­setzt sind, z.B. Gesicht, Dekoltee, Hand- und Fußrücken, Ohren, Schultern, Nacken, bei Männern auch auf der Glatze.

 

 

Es gibt zwei Formen:

1.    Stachelzellkrebs (Spinaliom)

Er ist bösartig, wenn der Durchmesser ca.1cm beträgt. Dieser Krebs entsteht aus harmlosen Vorstufen, die gut behandelbar sind.

Typisch: eine schuppige, krustige Erhebung, rau wie Sandpapier.

 

2.    Basalzellkrebs (Basaliom)

Er bildet zwar keine Metastasen, kann sich aber tiefer in Haut und Knochen „fressen“.

Typisch: der erst kleine porzellanartige Knoten sinkt später in der Mitte ein, er bildet eine Mulde mit wallartigem Rand.

 

Die Kosten für die Hautkrebsvorsorge werden ab 35 alle zwei Jahre von den Krankenkassen übernommen.

Einige Krankenkassen übernehmen auch die Kosten für die unter

35 jährigen. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach.

 

Bitte vereinbaren Sie einen Termin!